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© Eike Dubois

Wilder Netzbachpfad

Randonnée

Der Wilde Netzbachpfad bietet eine Sumpflandschaft im Netzbachtal und  vielfältige Waldbilder, die zu jeder Jahreszeit unterschiedliche Vegetationsformen hervorbringen.

Achtung: in einzelnen Abschnitten kann das Begehen der Strecke durch querliegende Bäume im Urwaldgebiet erschwert werden.

  • Type Randonnée
  • Difficulté Moyen
  • Durée 2:19 h
  • Distance 8,6 km
  • Montée 126 m
  • Descente 126 m
  • Point le plus bas 219 m
  • Point le plus haut 345 m

Description

In unmittelbarer Nähe zur Landeshauptstadt Saarbrücken wächst seit etwa 20 Jahren in dem Naturschutzgebiet und grünen Herz des Saarkohlenwaldes der „Urwald vor den Toren der Stadt“ heran. Auf eine wirtschaftliche Nutzung des Rohstoffs Holz wird hier verzichtet, sodass sich die Natur auf ihre ganz eigene Weise entfalten kann. Entwurzelte Bäume, morastige Sumpflandschaften, eigenwillige Bachläufe und kleine Waldseen gehören ebenso zum Programm der ehemaligen Bergbaufolgelandschaft wie kleine Bergehalden, die von knorrigen Eichen zurück erobert werden.
Am großen Wanderparkplatz der Scheune Neuhaus (an der L259, Abfahrt Forsthaus Neuhaus) wandern wir über den gelb ausgeschilderten Zuweg in Richtung Norden. Nachdem wir die Landstraße  überquert haben, tauchen wir ein in den Urwald-vor-den-Toren-der-Stadt. An der ersten Gabelung folgen wir rechter Hand dem Wilden Netzbachpfad. Auf dem Waldweg wandern wir nun bis zu der nächsten Wegekreuzung, halten uns rechts und folgen dem schmaler werdenden Trail sanft bergab.  Nach ca. 400 m biegen wir rechts in einen geschwungenen Pfad, der uns durch kleine Tälchen führt.  Das Felsgestein, links und rechts des Weges, sogenanntes Holzer Konglomerat, überrascht mit seinen eingeschlossenen Kieseln. Wir biegen links vom befestigten Waldweg und wandern unter anmutigen Buchen und Eichen, deren hohes Kronendach einen weiten Waldblick preisgibt. Nach kurzer Wegstrecke treffen wir auf den Netzbachweiher (rechts blickend) und den Rosenweiher (links blickend). Das beeindruckende Netzbachtal -welches in vergangener Zeit von Berg- und Grubenwerkarbeitern durchquert wurde, wandern auf einem schmalen Pfad talaufwärts. Die Dynamik des Baches verändert mit jeder Jahreszeit das Gesicht dieses Abschnitts, umgestürzte Buchen fordern vom Besucher Trittsicherheit und ein wenig Abenteuerlust. Kleine Sitzgelegenheiten in den umgestürzten Buchen laden zum Rasten ein. Nachdem wir die Netzbachbrücke überquert haben, treffen wir auf den beschaulichen Hortenbachweiher.  Von dort geht’s auf schmalem Kurs zwischen Buchen -später auf Moos und unter jungen Fichten, den Berg  hinauf. Der folgende lichte Birkenwald im historischen Wolfsgarten – ehemalige Försterei aus dem 18. Jhd. – erweckt mit seinen Farnen und Moosen den Eindruck eines Märchenwaldes. Den Rundweg beschließen wir über den weichen Waldboden und erreichen die erste Wegegabelung und damit den Zuweg zurück zur Scheune Neuhaus
Beim Wilden Netzbachpfad ist damit zu rechnen ,dass es hier und da einige Bäume zu „überklettern“ gilt. Gute Kondition und festes Schuhwerk sind daher erforderlich.

Achtung:

Grundsätzlich geschieht das Betreten des Waldes und das Begehen der Wanderwege auf eigene Gefahr.

Jahreszeitlich- bzw. wetterbedingt ist auf einzelnen Wegeabschnitten eine erhöhte Trittsicherheit erforderlich. Tragen Sie daher der Jahreszeit und der Witterung angepasste Kleidung und Wanderschuhe mit entsprechendem Profil.

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