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© Eike Dubois

Bikepacking auf der VeloRoute SaarLorLux

Vélo

Die Veloroute SaarLorLux verbindet das Saarland à vélo mit seinen Nachbarregionen Lothringen, Luxembourg und Rheinland-Pfalz. Wir haben die Route "graveltauglich" abgewandelt und eine 3-tägige Backpacking-Tour über verkehrsarme Routen daraus gestrickt. Das Ergebnis ist eine äußerst abwechslungsreiche Tour durch Fluss- und Seenlandschaften, auf der man wunderschöne Städte, Dörfer und nette Menschen kennenlernen kann.

  • Type Vélo
  • Difficulté
  • Durée 22:40 h
  • Distance 322,5 km
  • Montée 954 m
  • Descente 976 m
  • Point le plus bas 145 m
  • Point le plus haut 373 m

Description

Ab Saarbrücken führt die Route entlang der Saar flussaufwärts, bis man nach etwa 5 Kilometern die Grenze zum benachbarten Frankreich und wenig später den Saarkanal erreicht. Entlang des gut ausgebauten Radweges passiert man immer wieder schöne Schleusenhäuschen und kann den Booten beim Schippern zuwinken. Weiter südlich quert man die sogenannte lothringische Seenplatte. Der Mittersheimer Weiher und der Etang du Stock sind gut geeignet für eine Rast. Dort verlässt man den ebenen Radweg am Saarkanal und fährt nun durch eine leicht hügelige Landschaft mit typisch französischen Dörfern. Nach ca. 110 Kilometern erreicht man das schöne, spät-mittelalterliche Städtchen Vic-sur-Seille mit seinem Kunstmuseum des bekannten französischen Barockmalers George de La Tour.

Durch landwirtschaftlich geprägtes Terrain geht es mit einigen kürzeren Anstiegen weiter in Richtung Moseltal. Mit Pont-à-Mousson erreicht man die erste größere Stadt auf der Route. Über eine Brücke gelangt man zur linken Uferseite, wo der Radweg zwischen Flussauen weitergeführt wird. Ein Stopp lohnt sich für eine Rast am überschaubaren Place Duroc mit Restaurants und Cafés im Zentrum der Stadt. Nach ca. 85 Kilometern erreicht man die Metropole Metz mit ihrer wunderschönen Kathedrale Saint-Étienne im Herzen der Stadt. Hier lohnt es sich etwas zu Verweilen und durch die kleinen Gassen der Altstadt zu schlendern. In nördlicher Richtung verlässt man später die Stadt und das Moseltal. Es folgt ein steiler Anstieg und weitere Höhenmeter, bis man nach etwa 120 Kilometern den kleinen Ort Kédange am Flüsschen Canner erreicht.

Von Kedange aus geht es mit leichtem Gefälle wieder in Richtung Mosel. Bei Koenigsmacker trifft man erneut auf den ebenen Moselradweg, dem man flussabwärts folgt. Nach 2-fachem Wechsel des Ufers gelangt man in das schöne Städtchen Sierck-les-Bains, wo man sich bei einem Café au Lait und frischen Croissants für den Aufstieg auf die Höhen des Saargau stärken kann. In Apach geht es zunächst durch ein idyllisches Kerbtälchen gefolgt von einem steilen Anstieg über eine mäßig befahrene Straße nach Manderen. Linker Hand sieht man hoch oben auf einem Berg thronend das vorbildlich restaurierte Schloss Malbrouck. Im weiteren Verlauf steigt die Straße noch etwas stärker an. Bei Launstroff wechselt die Route schließlich auf einen gut befahrbaren Feldweg (teilweise mit Schotter). Im Vorbeifahren kann man sich die zahlreichen Skulpturen des Kunst-Projektes „Steine an der Grenze“ bestaunen. Kurz vor Silwingen passiert man den höchsten Punkt der Etappe. Eine schöne, lange Abfahrt bis ins Saartal bei Merzig folgt. Jetzt rollt man entspannt auf dem Saar-Radweg immer nah am Fluss entlang über Saarlouis (Abstecher in die Altstadt einplanen) und Völklingen (Weltkulturerbe Völklinger Hütte besuchen) bis zum Ausgangspunkt nach Saarbrücken, wo man den Tag am Sankt Johanner Markt gemütlich ausklingen lassen kann.

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